Bekenntnisse

Hier findet ihr Bekenntnisse von Linksextremist*innen, die ihr Gesicht nicht zeigen wollen:

„Ich bin linksextrem, weil ich gegen Faschismus, Kapitalismus, Neoliberalismus und Krieg bin. Ich kämpfe für den Sozialismus, weil nicht das Geld (die Banken und die großen Konzerne usw.) regieren sollen, sondern der Mensch.“ – Joshua Wacker

„Ich bin linksextrem, weil ich gegen die aktuelle repressive und entwürdigende Politik, geprägt von Harz IV, Erniedrigung und Abschiebung von Imigrant*innen und Diskriminierung von LGBT’s, bin.“ – Nico Reichenbach

„Ich bin linksextrem, weil unsere Gesellschaft immer egoistischer und asozialer wird. Man muss sich gegenseitig helfen, sich an der Politik beteiligen.“ – Lotte

„Ich bin linksextrem, weil „die auf Warenproduktion, Marktwirtschaft, Investition von Kapital, Lohnarbeit und Profit beruhende Produktionsweise“ als auch die „von der Herrschaft des Kapitals bedingten sozialen, politischen, rechtlichen und kulturellen Verhältnisse als Gesellschaftsordnung“, „die völligste Aufhebung der individuellen Freiheit und die völlige Unterjochung der Individualität unter gesellschaftliche Bedingungen, die die Form von sachlichen Mächten, ja von übermächtigen Sachen […] annehmen“ mir auf den Zeiger gehen, denn „nicht die Individuen sind frei gesetzt in der freien Konkurrenz, sondern das Kapital“. „Was könnte die kapitalistische Produktionsweise besser charakterisieren als die Notwendigkeit, ihr durch Zwangsgesetz von Staats wegen die einfachsten Reinlichkeits- und Gesundheitsvorrichtungen aufzuherrschen?“, doch „die Bürokratie gilt sich selbst als der letzte Endzweck des Staates.“ „An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen“ soll „eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“, treten!“ – Borstell

„Ich bin linksextrem, weil ich gegen soziale Ungerechtigkeit bin und generell gegen Faschisten bin.“ – Darth

„Ich bin gegen jegliches Militär & andere Staatsgewalten. Ich setze mich für die Globalisierung ein. Desweiteren denke ich, dass jeder seinen Glaube ausüben sollte.“ – Jesper Schneider

„Der Kapitalismus hat in unterschiedlichen Spielarten seit seiner Entstehung genug Zeit gehabt, auf dem Rücken von Milliarden von Menschen zu beweisen, dass er „funktioniert“. Er tut es nicht – 80 Prozent auf der Welt sind arm oder hungern. Also brauchen wir etwas Neues. Dieses Neue muss extrem vielfältig, demokratischer und friedlicher sein. Das Neue muss wirklich allen die Möglichkeit bieten, jenseits der Geschlechter und der Herkunft ein würdiges Leben führen zu können. Wenn diese Suche nach diesem Neuen und der kompromisslose Einsatz für die Einhaltung von Menschenrechten linksextrem genannt wird – dann bin ich damit wohl gemeint.“ – Ra Moses

„Wenn alle linksextrem wären, wäre die Welt ein schönerer Ort. Und wie sähe es da bei den Rechten aus?
P.S.: Die negative Konnotation bei links sowie die positive bei rechts sind sprachliche Diskriminierung.“ – Moritz Boesser

„Ich bin Linksextremist, weil ich der Meinung bin, dass alle Menschen individuell sind, aber alle das gleiche Recht auf gleiche Behandlung haben.“ – Cedric Brandenburg

„Ich bin linksextrem, weil ich mir eine Welt ohne Herrschaft, ohne Nazis, ohne Krieg und vor allem ohne Angst herbeisehne und dafür kämpfe, so gut ich kann.“ – Lion Laspe

„Ich bin gegen Kriege, Ausbeutung, Rassismus, Faschismus, Sexismus, Umweltzerstörung und Überwachung. Darum bin ich linksextrem! Ein Hoch auf die Freiheit!“ – Danny Glitzerbart

„Ich bin linksextrem, weil ich niemals und für kein Geld der Welt eine 67-jährige, schwerbehinderte und gesundheitlich angeschlagene Rentnerin aus ihrer Wohnung vertreiben würde.“ – Cem Cy

„Weil ich überzeugt bin, dass wir Deutsche Bank, EON, RWE, Springer, Bertelsmann und Komplizen entmachten müssen, um in einer Demokratie zu leben, bin ich linksextrem. Auch weil ich der Meinung bin, dass Freiheit, Frieden, Demokratie und soziale Gerechtigkeit nur erreicht werden können, wenn wir den Kapitalismus überwinden, bin ich linksextrem.“ – Michael Pusch

„Ich bin linksextrem, weil ich nicht aufhöre, den Faschismus in seinen Anfängen zu bekämpfen.“ – Christopher Deacon

„Ich bin Linksextremist, weil ich mich als Kommunist fühle, weil ich gegen Faschismus, Rassismus, Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung und für die radikale Abschaffung des Kapitalismus bin. Ich kämpfe für den Sozialismus, für die Solidarität der Menschen und Völker unter- und miteinander. Die Solidarität an sich ist mir äußerst wichtig, vor allem mit den politischen Gefangenen und Verfolgten, mit den Aktivisten gegen den Faschismus, mit dem sozialistischen Kuba, Venezuela, Bolivien, Ecuador, Nicaragua und mit allen anderen, die sich dem Neoliberalismus ganz oder teilweise entgegen stellen: z.B. Argentinien, China, DVRK …“ – Steffen Weise

„Ich bin linksextrem und extrem tolerant, vor allem gegenüber Meinungen extrem konservativer Menschen. Ich setze mich für eine solidarische Gesellschaft in unserer einen Welt ein. Dafür streite ich und leiste ggf. friedlichen Widerstand.“ – Matthias Weber

„Ich bin linksextrem, weil ich z.B die derzeitige Wirtschaftsordnung grundsätzlich in Frage stelle, die soziale Ungleichheit in Deutschland und weltweit unerträglich finde, den Umgang mit Asylbewerbern als menschenverachtend empfinde und die Arbeit von geheim operierenden Behörden generell ablehne.“ – Gregor Hemsing

„Ich bin linksextrem, weil die da oben uns nur unterdrücken wollen!“ – Walter Schilling

„Ich bin linksextrem, weil ich nicht mehr zusehen will, wie Kapitalismus und Lobbyismus die Armen und Schwächen der ganzen Welt unter Vorwand des Wohlstand für den größten Teil ausbeuten und damit nicht zuletzt in immer rasanterer Geschwindigkeit die Ressourcen unseres Planeten verpulvern und damit den zukünftigen Generationen das Recht auf menschenwürdiges Leben nehmen.“ – Berges

„Der zunehmende verblödende Rechtsextremismus bei den Jugendlichen beunruhigt mich.Politische Bildung im historischem Sinne gibt es fast gar nicht mehr.Die doofe Comedy-Gesellschaft in den Massenmedien ist in keiner Weise aufklärerisch.Die Konkurrenzmechanismen bei den Bewerbungen um Arbeits- und Ausbildungsplätze werden nicht mehr erfahrbar und durchschaubar. 1948 hatte man 28000 Kriegsverbrecher auf den Listen der Alliierten,heute will man cirka 7000 90Jährige anklagen; im Gegenteil wurden diese Terroristen von diesem Staat nach dem Krieg belohnt, sodass Kindervergewaltigungen und weitere Morde durch diesen westdeutschen Staat gefördert wurden.“ – Hans-Jürgen Krohn

„Ich bin linksextrem, weil ich früher gegen die Wehrsportgruppe Hoffman war und ihr nicht beigetreten bin.“ – Werner Untied

„Ich bin wohl linksextrem, da die sogenannte „politische Mitte“ mal wieder den Rechten Tür und Tor öffnet. Weil ich nicht alles glaube was man mir sagt. Und weil ich glaube, dass soziale Gerechtigkeit wichtiger ist als Profit. INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!“ – KD

„Ich bin linksextrem, weil ich die Existenz von Nationalstaaten ablehne und weil ich mich für eine grenzenlose und solidarische Gesellschaft, frei von Antisemitismus, Rassismus und Sexismus, einsetze!“ – Stefan G.

„Seit ich das Protestgeschrei von einigen CDU-Politikern zu Euren Bekenntnissen gelesen habe, bin ich überzeugt, dass Ihr etwas sehr Richtiges tut. In Eurem Sinne bekenne ich mich auch zum Linksextremismus. Ich bin zwar schon Rentner, aber es ist nie zu spät für eine bessere Welt einzutreten. Macht weiter so.“ – Albert

„Als ich anfing nachzudenken, immer wieder zu hinterfragen und nicht nur mitzulaufen, wollte ich den Problemen an die Wurzel gehen, die Ursachen suchen und verändern. Dabei war mir Gleichberechtigung wichtig, also dass niemand den anderen beherrscht und deswegen kann ich Veränderung auch nicht mit Gewalt anderen gegenüber durchsetzen. Damit als linksextrem zu gelten finde ich komisch, ist aber anscheinend so.“ – Peter K.

„Ich bin Linksextremist, weil ich einen Kapitalismus, der voll von Korruption und Vetternwirtschaft ist, blöd finde.“ – Johannes Klein

„Ich bin ‚linksextrem‘, weil ich mich für Privatsphäre und robuste Kryptographie für Alle einsetze. Siehe bitte http://cryptoparty.org
Ausserdem bin ich seit 15 Jahren ‚Cryptoanarchist‘ und liebe Punk nur, wenn er von Daft Punk kommt. ;)“ – Fogfrog

„Ich bin linksextrem, weil ich an die Gleichwertigkeit aller Menschen glaube und so realistisch bin zu sehen, dass das noch keine Realität ist.“ – Julia Schramm

„Ich bin linksextrem, weil ich gleiche Bedingungen für alle fordere. Jedes Lebewesen hat eine Würde, die es zu verteidigen gilt. Jeder Mensch sollte dieselben Chancen haben – von Geburt an. Deshalb setze ich mich gegen Sexismus, Rassismus und Speziesismus ein.
Wir müssen unsere Umwelt schützen, um den nachfolgenden Generationen eine Lebensgrundlage bieten zu können. Ich habe es satt, als Frau diskriminiert zu werden. Ich habe es satt, dass Rassisten ihre menschenverachtenden Parolen ungehindert verbreiten können – Meinungsfreiheit? ja bitte, aber nicht, wenn sie zu Ungerechtigkeit aufruft!“ – Lisa

„Ich bin linksextrem und auch noch verdammt stolz darauf!“ – Marco Pellegrino

„Ich bin linksextrem, weil ich mich gegen Nazis, Rassisten, Sexisten und für eine freie und gerechte Welt einsetze in der JEDER eine Chance hat. Egal ob arm oder reich, grün oder rosa, groß oder klein, dick oder dünn. Und vor allem bin ich linksextrem, weil ich es satt habe, dass Linksextremismus und Rechtsextremismus IMMER in einen Topf geworfen wird.“ – Ida

„Was soll ich sagen: Ja ich bin linksextrem. Weil ich mich gegen Nazis engagiere, Menschenrechte schütze, für freie Bürger bin. Weil ich mir das Recht nehme, mich hinzusetzen. Auch mal auf eine Straße oder eine Schiene und auch, wenn es der Polizei nicht passt. Dringend müsste der Verfassungsschutz sich auch mal um diese Mitteextremisten, die Demokratieextremisten, die Meinungsfreiheitsextremisten kümmern und dabei aber bitte nicht die außerordentlich gefährlichen Extremkletterer und sonstige Extremsportler vergessen. Man traut sich ja gar nicht mehr vor die Haustür – da geh ich doch lieber ins Internet zu diesen extrem Weltumspannern. Von den Extremitäten möchte ich an der Stelle ja gar nicht anfangen.“ – Frank Bess

„Weil ich gegen Nazis bin.“ – Ingo Girndt

„Ich bin linksextrem, da ich gegen Krieg, Nazis und jegliche Herrschaftsgewalt bin.“ – Chris

„Ich bin linksextrem, weil ich für eine zukunftsfähige Entwicklung, für eine solidarische Gesellschaft und für wahrhafte BürgerInnenbeteiligung eintrete und das mit jeder Faser meines Seins.“ – Oliver Wendenkampf

„Ich möchte meinen echten Namen nicht nennen, weil ich gesellschaftliche Repressalien fürchten müsste – Allein das reicht schon als Grund, „extrem“ zu sein. Denn jeder, der wirklich mal nachdenkt und sich nicht an einen gesellschaftlichen Kontext anlehnt, erkennt, dass es noch Möglichkeiten weit abseits des politischen Kontextes gibt, die eigentlich verdammt notwendig sind und einen Versuch wert. Wenn man sich fürchten muss, soetwas zu sagen, dann ist dies kein gesellschaftliches Problem, sondern ein gesellschaftlicher Notstand. Ernsthaft. „Wenn ich für mein oben beschriebenes Engagement als linksextrem bezeichnet werde, dann bin ich wohl linksextrem.“ sagt wohl alles.“ – Pete L.

„Ich finde es einfach nur noch traurig, dass „Linksextreme“ mit „Rechtsextremen“ verglichen werden…“ – Jasper

„“Man macht keine Revolution, indem man aufbegehrt, man macht eine Revolution, indem man die Lösung bringt“ (Le Corbusier)
Die Lösung kann nur libertär sein, ohne Staat und, und…. da gibts dann auch keinen Nationalismus mehr.“ – Thomas Nueckel

„Ich bin linksextrem, weil ich überzeugt bin, dass der Kapitalismus ein „Durchgangssyndrom“ ist.“ – Doc Unger

„Ich bin linksextrem, weil ich Sexismus, Rassismus, Sozialchauvinismus und Homophobie zum Kotzen finde. Ich bin linksextrem, weil ich der Meinung bin, dass Faschismus keine meinung, sondern ein Verbrechen ist. Ich bin linksextrem, weil ich versuche, Nazi-Aufmärsche aktiv zu verhindern.“ – Sammy

„Ich bin linksextrem, da ich Artikel 14 des Grundgesetzes ebenso unterstütze wie die Aussagen der Bayerischen Verfassung zur Wirtschaftsordnung und zum Eigentum (Artikel 151 ff.).“ – Stefan Hölzl

„Linksextrem aus Sicht der neoliberalen Oligarchie in der BRD: Ja, das bin ich wohl. Extrem für Basisdemokratie, Dialog und Frieden mit der Schöpfung, Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit. Das reicht, um aus Sicht der aktuell Regierenden als Extremist eingestuft zu werden.“ – VoiceDialogue

„Ich bin linksextrem, weil mir Ungleichheit, Ungerechtigkeit und antidemokratische Verhältnis extrem nerven und angegangen werden müssen.“ – Konrad Wilczynski

„Ich bin linksextrem, weil ich im Zweifelsfall immer auf der Seite der Unterdrückten bin.“ – Gabriel

„Ich setze mich ein für Toleranz, soziale Gerechtigkeit, eine massive Umverteilung von oben nach unten und für ein Land, in dem Nazis und Rassismus keinen Platz haben. Ich bin linksextrem.“ – Marcel Hopp

„Ich bin linksextrem, weil ich mir eine Welt vorstellen kann, die auf sozialen Vereinbarungen beruht, welche nicht die ständige Bedrohung durch Waffen und Überwachungskameras erfordern. (frei nach David Graeber)“ – Leon Senger

„Ich bin linksextrem, weil ich an ein menschenwürdiges Leben in und außerhalb Europas glaube, an eine Welt frei von Ausbeutung, in der ein Menschen des anderen Menschen Freund ist und nicht Herr oder Feind.“ – Julius Zukowski

„Ich bin linksextrem, weil ich soziale Gerechtigkeit als Basis einer gut funktionierenden Gesellschaft erachte und soziale Ungerechtigkeit als Ursache für Gewalttaten und ähnliches sehe.“ – Viktoria

„Ich bin linksextrem, weil ich den Sinn dieser Seite verstehe. Und weil ich mehrmals lachen musste, als ich diese Reaktion gelesen habe: http://www.erika-steinbach.de/aktuelles-details/items/erika-steinbach-buendnis-90-die-gruenen-muessen-sich-umgehend-von-linksextremistischer-gruener-jugend-trennen.html Und ich bin im Gegensatz zu Menschen wie Frau Steinbach linksextrem, weil ich mehr als die Überschrift und die Initiatoren einer Internetseite anschaue, bevor ich mir eine Meinung darüber bilde. Und wenn ich diese Meinung gebildet habe, kann ich sie auch logisch begründen.“ – Lutz B.

„Ich bin extrem, da ich extrem gegen Mensch- und Tierleid bin, gegen jegliche Gewalt, gegen Ungerechtigkeit, für Freundschaft, für Liebe, für Gerechtigkeit, für Brüderlichkeit ! GO Vegan!“ – Philo

„Die Extremismustheorie kennt nur zwei Lager: Extremismus und den Staat, die Obrigkeit. Ein drittes, etwa eine staatsferne/ -kritische Zivilgesellschaft, ist nicht vorgesehen. Solchermaßen vor die Wahl gestellt, wähle ich nicht die Obrigkeit. Mit schwarz-rot-goldenen Fähnchen den Staat bejubeln, wo hatten wir das zuletzt?“ – Jakob Spatz

„Ich bin Antikapitalist, weil der Kapitalismus ein menschenunwürdiges und vollkommen hirnrissiges System ist. Er steht der freien Entwicklung aller entgegen. Er ist mit wirklicher Nachhaltigkeit nicht vereinbar. Er ist die Quelle von Gewalt, Ausgrenzung und Hass.“ – Alexander Schmidt

„Ich bin linksextrem, weil wir „Roten“ die Einzigen sein werden, die die freiheitlich demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland am Ende verteidigen werden. In diesem Sinne:
Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“ – Stefan Meier

„Ich bin linksextrem, weil ich diesen extrem satirischen Artikel extrem lustig finde: http://www.der-postillon.com/2012/09/welt-online-in-wahrheit-trick-um-rechte.html
Leider klappt das bisher hier noch nicht sehr gut… Extrem links bin aber auch, weil ich Feminist*in, Antimilitarist*in, Antirassist*in, Antinationalist*in, Antifaschist*in, Antikapitalist*in und auch generell voll anti gegen die Gesamtscheiße bin.“ – Päpstin Franziska

„Ich bin linksextrem – extrem gegen Faschismus, Unterdrückung, Kapitalismus, Ausbeutung und rechtspopulistische Hetze.“ – René Grebenstein

„Die Arbeitsbedingungen entwickeln sich seit 30 Jahren auch in den reicheren Ländern immer stärker zu Ungunsten der Arbeitnehmer/Innen. Ausbeuterische Arbeitsbedingungen und Arbeitsformen sind immer häufiger im Alltag zu beobachten. Gleichzeitig wird der Abstand zwischen Reichen und Armen ständig größer. Immer augenfälliger wird, wie die Produktion in diesem kapitalistischen System nicht der Bedürfnisbefriedigung, sondern in erster Linie der Generierung von Geld dient – ohne Rücksicht auf das Leben künftiger Generationen, und oft mit Produktangeboten, die schlicht pervers sind. Ich bin deshalb dafür, dass mit dem Gedanken der sozialen Partnerschaft ernst gemacht wird und dass weltweit bindende soziale Standards etabliert werden, und wenn das nicht passiert, muss dieses System in seiner jetzigen Form resettet – und neu formatiert – werden.“ – Lutz H.

„Ich bin linksextrem, weil ich viele gesellschaftliche Missverhältnisse (Militarismus, Rassismus, Homophobie, Karnismus etc.) wahrnehme und sie kritisiere, anstatt einfach über sie hinwegzusehen. Ich weigere mich, der „vierten staatlichen Gewalt“ – den Medien – alle Meldungen blind abzukaufen und sie fürwahr zu nehmen.“ – Darius

„Ich bin linksextrem, weil ich gesellschaftliche Missstände nicht tolerieren und erst recht nicht akzeptieren möchte, weil ich Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Militarismus zutiefst verabscheue!“ – Simon

„Ich bin linksextrem. Extrem gegen Rassismus, Intoleranz und Gewalt, extrem für eine solidarische, demokratische und transparente Welt, in der jeder in Frieden und Selbstbestimmung aufwachsen und leben kann. Dafür kämpfe ich mit voller Überzeugung. Als Mitglied der Piratenpartei und noch lieber mit allen linken Organisationen und Parteien zusammen. Weil wir gemeinsam was erreichen können!“ – Svenja Funke

„Ich bin linksextrem, weil ich das derzeitige Wirtschaftssystem für höchst asozial und menschenverachtend halte.“ – Alexander Haustein

„Ich bin linksextrem, weil ich mich für die Verteidigung, die volle Verwirklichung und den Ausbau unserer Grundrechte einsetze.“ – Kai

„Ich bin linksextrem, weil Radikalität nicht Gewalt, sondern Problemlösung bedeutet und eine phobie- und technokratengeführte Zukunft nicht unser Ziel sein darf.“ – Lorenz

„Ich bin zwar keine Grüne und mit 54 auch nicht jung, aber mit den unten genannten Definitionen könnte ich mich identifizieren. Und dann bin ich auch noch Feministin und gegen Heteronormativität, ziemlich gefährlich, wahrscheinlich bedroht das die Ehe und damit das Grundgesetz also megaextrem…“ – Regine Balk

„Ich bin linksextrem.
Weil ich nach vorne komme, um Nazis zu blockieren und weil ich hinter denen stehe, die dafür in den Knast sollen.
Weil ich nicht hinnehmen werde, dass ich als Frau anders behandelt werden soll und dass Andere geschlagen werden, weil sie nicht Mann oder Frau sein wollen.
Weil ich nicht mit ansehen will, wie Flüchtlinge vor den Grenzen Europas ertrinken und sich innerhalb Europas in den Knästen das Leben nehmen ob der Situation, in der sie gebracht werden.
Weil ich Häuser bewohne, die vorher leer standen.
Weil ich mich einsetzte für ein Leben ohne Atomkraft und ohne Waffen.
Weil ich nicht hinnehme, dass der Kapitalismus das Ende der Geschichte ist und nicht akzeptiere, dass in dieser Welt nur die, die schon besitzen, mehr bekommen und die, die nicht viel haben, noch mehr verlieren.
Weil ich eine Welt anstrebe, in der niemand arbeiten muss, was er oder sie oder * nicht will und in der niemand seine Arbeitskraft verkaufen muss, um satt zu werden.
Weil diese Weltordnung zu viele Menschen unglücklich macht und umbringt, als dass wir sie einfach hinnehmen können.
Und ich bekenne mich dazu, linksextrem zu sein.
Weil es wichtig ist, für Gerechtigkeit einzutreten und dabei auch die Grenzen, die eine ungerechte Ordnung einsetzt, zu übertreten.
Weil ich weiß, dass es richtig ist, eine Polizeikette zu überwinden, wenn dafür Nazis blockiert werden, Zäune einzureißen, wenn dafür Flüchtlinge frei werden, Schienen zu unterhöhlen, wenn dadurch ein Castor zu spät kommt.
Weil es richtig ist, einen Mann zu schlagen, wenn er auf mein Nein nicht hört und allen zu sagen, dass sie das, was hier passiert, nicht hinnehmen müssen. Dass wir uns selbst gehören. Dass wir uns wieder selbst bestimmen müssen.
Ich bin linksextrem weil ich so lange kämpfen werde, bis wir basisdemokratisch leben. Also jede*r so wie er*sie will und miteinander so wie es allen am besten geht.“ – Birte

„Ich bin linksextrem, weil ich körperlich behindert und gegen gesellschaftliche, vom Staat geschürte Normen bin! Du bist normal? Ich bin revolutionär und verdammt stolz drauf!“ – Leon

„Ich bin linksradikal, weil die Verhältnisse nur durch eine radikale (von der Wurzel ausgehende) Auseinandersetzung begriffen werden können. Eine extrem Distanz trennt mich von Ideologien und Institutionen, die Herrschaftsverhältnisse legitimieren und aufrechterhalten. Kapitalismus, Faschismus, Rassismus, Sexismus, Nationalismus und Autoritarismus müssen aus den Köpfen!“ – Max

„Ich bin linksextrem, weil ich mich für Gerechtigkeit in jeder Lebenslage einsetze und sage, dass die hochgelobte Demokratie in diesem Lande keine DEMOKRATIE ist. Zudem setze ich mich gegen jegliche Form von Neonazitum ein, betreibe öffentliche Arbeit hiergegen und gehe „recht häufig“ auf die Straße.“ – Rosa

„Ich bin linksextrem, weil ich meine Mitmenschen zu sehr lieb habe, um tatenlos dabei zuzusehen, wie sie, samt der Gesellschaft, vor die Wand fahren. Deshalb ist für mich extrem klar: Kein Gott, kein Staat, kein Fleischsalat!“ – Sarah von Dombrowski

„Ich bin linksextrem, weil ich nicht tatenlos zusehe, wie andere Menschen verrecken, während wir ein schönes Leben haben.“ – Maria Dufayel

„Ich bin linksextrem, denn ich möchte ein schönes Leben für alle.“ – Christian Ehrlich

„Ich bin ein Linkextrimist, weil ich die wachsende Einkommensungleichheit für systemimmanent halte.“ – Alexander Sohn

„Ich bin linksextrem, weil ich es wichtig finde, gegen Rechte auf die Straße zu gehen und sie mit allen Mitteln zu bekämpfen. Weil für mich eine gerechte Gesellschaft bedeutet, von oben nach unten umzuverteilen. Und weil es kapitalistische Scheiße ist, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu vergesellschaften.“ – Karl Auer

„Ich bin linksextrem…
-weil ich eine soziale und humane Politik möchte.
-weil ich Neonazis keine Möglichkeit bieten möchte, ihren Hass zu verbreiten.
-weil mir die Volksparteien mit ihren ständigen Ausreden und ihrer Unfähigkeit Krisen nicht auf dem Rücken der Geringverdiener/sozial Schwachen zu bewältigen, gehörig auf die Nerven gehen.
-denn in meinen Augen sind alle Menschen gleichwertig. Niemand sollte aufgrund seine Hautfarbe, Religion oder Meinung diskriminiert werden.
-weil ich antinational bin. Ein Mensch sollte nicht auf den Ort seiner Geburt beschränkt werden. Die Eingrenzung in ein nationales Kollektiv kann nur mit der Ausgrenzung anderer funktionieren. Und da darf man nicht einfach weggucken.“ – Sebastian

„Ich bin linksextrem, weil ich Intoleranz null toleriere.“ – Franzi Wiest

„Ich bin linksextrem, weil ich glaube, dass der Kapitalismus falsch ist und weil ich Solidarität mit allen Menschen auf dieser Welt fordere.“ – Chris

„Ich bin linksextrem, weil ich Nazis scheiße finde!“ – Johannes Domnick

„Ich bin linksextrem, weil meine Vorstellung von einer gerechten, friedlichen und solidarischen Welt den Märkten nicht gefällt.
Ich hab nur noch nicht verstanden, warum in einer Demokratie die Märkte und nicht die Menschen darüber entscheiden dürfen…“ – PH

„Ich bin linksextrem.
Ich bin linksextrem, weil ich für eine extrem demokratische Welt eintrete. Weil ich radikal an Solidarität glaube und weil ich mich überzeugt gegen Faschismus, Sexismus und Homophobie einsetzte.
Ich bin linksextrem, weil ich für Frieden, Gleichheit, Brüderlichkeit, Solidarität und Sozialismus kämpfe.“ – Klaas A.

„Ich bin Benjamin Blümchen, der bekannte sprechende Elefant. Kinder, Jugendliche und Erwachsene lieben mich, leider nicht alle. Die Bundeszentrale für politische Bildung meint, meine Freundin Bibi Blocksberg und ich sind alles andere als pädagogisch wertvoll. http://www.bpb.de/apuz/28782/politik-bei-benjamin-bluemchen-und-bibi-blocksberg?p=all Was soll ich dazu noch sagen?
Familienministerin K.Schröder wegtrööten!“ – Benjamin Blümchen

„Ich bin Linksextremist_in, weil ich Probleme gerne offensiv und selbstorganisiert mit Freund_innen und Genoss_innen angehe. Ob es nun diese, emazipatorische Projekte diffamierende, Extremismustheorie ist, Lohnabhängigkeit, Wohnraumkämpfe, Tierausbeutung oder die vielen anderen Themen, die ich nur streife, weil ich sie gar nicht alle in einem Leben behandeln kann (Rassismus und Refuggee Struggle, Sexismus, Tierbefreiung, Antimilitarismus, nachhaltige Ökologie).
Deswegen denkt dran: Extrem_ist_in!“ – A(lice)

„Ich unterstütze ausdrücklich die Aktion der Grünen Jugend und der Linksjugend solid.
Die Gleichsetzung von linksextrem und rechtsextrem ist erstens historisch falsch und zweitens gefährlich im Hinblick auf die Stabilität der Demokratie.
„Faschismus ist keine politische Grundhaltung, sondern ein Verbrechen! Dennoch ist erstaunlich, wie oft sich in der Menschheitsgeschichte Faschismus oder faschistoide Regime etablieren konnten. Auch in der Gegenwart gibt es sie. Manche sagen auch Totalitarismus oder Diktatur dazu. Kennzeichnend ist die Abwesenheit wichtiger Grundrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Faschismus und Demokratie schließen sich gegenseitig aus. Deshalb ist in diesem Zusammenhang die Gemeinschaft aller Demokraten gefragt; Parteien, Gewerkschaften und Kirchen.
Konkret heißt das, daß sorgfältig von Verwaltungen und Gerichten zu prüfen ist, ob Naziaufmärsche und Kundgebungen genehmigungsfähig sind. Leider werden oft nicht die strafrechtlich relevanten Aussagen der Veranstalter genau geprüft, sondern vielmehr die Gegendemonstranten. Das Gleichsetzen von links und rechts ist geschichtlich falsch und fahrlässig. Allerdings fordere ich stets Gewaltfreiheit ein, und das gilt für alle Menschen!“
Detlef Reppenhagen

„Ich bin linksextremistisch, weil mich die Ungerechtigkeit in der Mensch- und Tierwelt so sehr aufregt, dass ich Bluthochdruck bekomme und ich weiß, dass der herrscheinde Mitteextremismus keinen dynamischen Wandel in diese verkorkste Gesellschaft bringt.“ – Marmota

„Mein Vater sagte immer: Junge, bleib sauber, und keinen Faschismus nach Hause!“ – Ferdi Stegemann

„Ich bin linksextrem, weil ich weiß, dass eine sozial gerechte Welt für alle Menschen möglich ist, ohne Kriege und ohne Atom-/Kohle-Energie, wenn wir Menschen aufstehen und freundlich aufeinander zugehen und uns zuhörenund endlich beginnen zusammenzuarbeiten.“ – Tanja

„Einer der elementarsten Bestandteile einer Demokratie – Protest (egal zu welchen Themen) – ist Zeichen einer lebendigen und sich weiterentwickelnden Demokratie und nicht von Illegalität und Stillstand!“ – Aktiver Bürger

„Ich bin für die Freiheit, für die Enteignung der Reichen, für den Kommunismus, gegen das rechte Packzeug! Ich bin linksextrem und ich finde das richtig.“ – Jutta Juhu

„Ich bin „linksextrem“, weil ich der Meinung bin, dass alle Menschen gleichgestellt und -berechtigt sein sollten. Weil ich Kriege und die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ablehne, weil Freiheit die Freiheit aller sein muss und nicht die Freiheit Weniger auf Kosten der Freiheiten und Möglichkeiten Vieler. Ich bin linksextrem, weil ich finde, dass alle Menschen etwas davon hätten, wenn wir MITEINANDER leben würden statt gegeneinander.“ – Oli Kube

„Ich bin linksextrem, weil…
… die „Verteidigung Deutschlands am Hindukusch“ wiederaufflammender Imperialismus ist,
… auch ein zum „bewaffneten Konflikt“ gemachter Krieg ein Krieg bleibt,
… Nationen, und insbesondere die deutsche, abgeschafft gehören,
… das Zerstören von Leben durch Abschiebung zum ganz normalen Rassimus Deutschland gehört,
… mitteils Mietsteigerungen Leute aus ihrem Zuhause vertrieben werden,
… Pfandsammeln an Bahnhöfen laut DB Hausordnung verboten ist.
… wenn mal einer wütend wird ja dann,
faltet ihr Sorgenfalten und ihr redet von Gewalt!
Dass man Extremisten stoppen muss, und dabei wird mir kalt
denn wie extrem ist erst die Welt, die ihr kreiert und schützt vor uns
mit Knüppeln und Gewehren und militärischer Vernunft.
Leute seht genau hin, woher kommt denn die Gewalt – am Anfang war doch nicht der Pflasterstein!
Was ist mit Rausschmiss und Verwertung und den anderen Schweinereien
Gewalt hat vielerlei Gestalt!
Das ist kein Frieden, keine Freiheit, das ist unterdrücktes Leben
Das ist die Welt, das ist extrem, und gegen diese gehen wir an!
(Konny 2012) – Arno Müller

„Ich bin extrem für Gerechtigkeit und Humanismus.“ – Rolf Pannicke

„Ich bin linksextrem, weil ich die bestehenden Umstände in unserer Gesellschaft weder akzeptieren und auch nicht tollerieren möchte. Nationalismus, Sexismus und Rassismus will ich bekämpfen!“ – Simon

„“Linksextrem-sein“ macht Spaß und hält frisch!“ – Judith Dellheim

„Ich bin linksextrem, weil ich eine radikale Umverteilung aller Güter fordere und globale Ausbeutung stoppen will.“ – J. T.

„Ich bin linksextrem, weil ich
… mich offensiv gegen den Einsatz von Militär im Inland und im Ausland einsetze und mich antimilitaristisch nenne,
… ich mich für die Abschaffung der Atomenergie einsetze,
… offensiv Rassismus, Sexismus und Nationalismus anprangere und jede*n damit nerve, sowie alles mögliche (mit Genderstar) gendere,
… ich die Aufmärsche von Neonazis blockiere,
… ich die weltweite soziale Ungleichheit unerträglich finde,
… ich globalisierungskritisch bin,
… ich die derzeitige Wirtschaftsordnung grundsätzlich in Frage stelle. Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte,
… NICHT NUR EINE SACHE MACHE, SONDERN IN ALLEN BEREICHEN AKTIV BIN UND MIR DAS NICHT VON DEN KONSERVATIVEN WERTEN UND NORMEN VERMIESEN LASSE… Stay rebel!!!!!!!!!“ – Wiesel vom Baum

„Kapitalismus in der heutigen Form ist für den Hunger in der Welt verantwortlich und verbreitet mit Waffenverkäufen, statt dessen Zerstörung, das Töten und Elend in der Welt. Er kann nicht das Ende aller Weisheit sein, deshalb kämpfe ich dagegen.“ – Werner Zieger

„Ich bin linksextrem! Ich bin für die Gleichberechtigung aller Menschen sowie die absolute Mündigkeit über sich selbst.“ – Frederic Blum

„Ich bin Linksextremist, weil ich fordere: Raus aus der NATO – sofort!“ – Michael Vonzing

„Ich bin ein „Linksextremist“, da mir die Verelendung der Völker durch die „Reichen“ (BANK, Bourgeoisie) auf den „SACK“ geht.“ – Deniz Dersim

„Ich bin ein Extremist. Ich bin extrem sozial und extrem demokratisch.“ – Berthold Bronisz

„Ich bin linksextrem, weil humane Politik möglich ist.“ – Stefan R.

„Ich bin linksextrem, weil ich mir eine Welt ohne Ausbeutung, Kriege und Umweltzerstörung wünsche!!“ – Danny Glitzerbart

„Ich bin linksextrem, weil ich Antisemitismus, Homophobie, Nationalismus, Rassismus, Sexismus und andere Überdrüssigkeiten zum Kotzen finde und nicht schweigen werde, bis die deutschen Zustände sich geändert haben und wir alle dem schönen Leben ein gutes Stückchen näher gekommen sind.“ – Chucky

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